Dirty Pilgrims go Snow
Vom 19. bis 21. Dezember 04 waren Hansos, Wolfos und ich in der Taxerhütte in Zauchensee. Alfred, ein Studienkollege und guter Freund von mir, organisiert seit einigen Jahren regelmäßig Gruppenurlaube in dieser Selbstversorgerhütte für die Leute in seinem Umfeld - ein kräftiges Dankeschön an ihn an dieser Stelle!
Los ging's am Sonntag um halb 7 morgens, als ich Wolfos aus dem Bett läutete, der erst um 4 in dasselbe gefallen war...Hansos war schon ungeduldig und rief mich bereits um 10 nach 6 an, wo wir blieben. Naja um 7 passierten wir dann letztendlich die Stadtgrenze Wiens, und während die beiden Jungs im Auto pennten, fuhr ich im Halbschlaf 4 Stunden nach Zauchensee. Kurz vor Mittag angekommen, holten wir uns einen Café und die Liftkarten, und zerrten mal 1h lang unsere Habseligkeiten, vor allem Fressalien und Gambrinus, auf die Taxerhütte, die entweder per pedes oder onboard erreichbar ist. Ich war schon zum dritten Mal dort, daher kannte ich den Weg gut - bei meinem ersten Besuch vor 2 Jahren waren Wolfos und ich im wunderbar dichten Nebel herumgeirrt, und kannten daher fast jeden Baum auf der Strecke.
Alfred und die anderen - insgesamt 17 Leut mit uns - trafen wir auch im Laufe des Tages. Leider war Zauchensee zu der Zeit nicht sonderlich mit Powder gesegnet, obwohl es am Vortag und am Sonntag Nachmittag schneite. Dafür waren die Pisten perfekt präpariert und aufgrund der geringen Besucherzahl (ein paar Nordländer und wir) super zu fahren. Trotzdem fuhr ich mit Alfred ein paarmal ins Gemüse, bis mein Board am nächsten Tag bei einer Auseinandersetzung mit einem Felsen einen Teil der Kante einbüßte. Dann entschied ich mich, brav auf den Pisten zu bleiben.
Die Abendgestaltung auf der Hütte verlief ganz nach unserem Geschmack: Chili essen, Bier trinken, Trinkspiele spielen bis zum Umfallen, Halbnackt in der Kälte stehen und den andern beim tschicken zuschaun, etc. etc. Manch einer soll sich den Abend gar nochmal durch den Kopf gehen lassen haben. Alles in allem waren wir wirklich von den Leuten, mit denen wir die Hütte teilten, begeistert.
Am Montag fuhren wir auf Teufel komm raus, da noch weniger Leute die Pisten bevölkerten, und wir von unserem Vortags-Chili ausreichend angetrieben wurden. Gegen Abend beschlossen Hansos, Wolfos und ich, mal was Besonderes zu machen. Wir schnappten uns die letzten drei Gambrinus, fuhren mit der letzten Gamskogelbahn zur Bergstation und kraxelten zum Gipfel des Gamskogel hinauf. Waren zwar nur 75hm, fühlten sich aber wie das 3fache an. Egal, nach 15min Schnauferei wurden wir mit einem unglaublichen Ausblick und einem dementsprechenden Adrenalinausstoß belohnt, die uns minutenlange Begeisterungsrufe und tiefe Erfurcht entlockten. Nachdem wir feierlich unser Gambrinus getrunken und die Ehrenzigarette geraucht hatten, verabschiedeten wir uns schweren Herzens von dem überwältigenden Ausblick. Es wurde dann rapide finster, und wir fuhren die letzte Abfahrt des Tages im Mondlicht. Das war natürlich die Krönung überhaupt.
Wieder auf der Hütte angekommen, warfen wir eine ordentliche Portfion Pasta und einige Bier ein. Nach dem Essen hielten wir eine unterhaltsame Witzestunde ab, den Rest des Abends verpennte ich dann leider fast zur gänze. Gegen zwei wachte ich kurz auf und entdeckte Wolfos und Hansos Wodka-Redbull-trinkend (!!!) in der Küche. Nachdem wir entdeckten, dass die Vortrinker noch ein paar Schluck Bier in den leergeglaubten Dosen gelassen hatten, leerten wir diese und gingen wieder in die Hapfn.
Am Dienstag spielten wir fast 2h lang Muli für den Rest der Partie (die Hälfte war schon Montag abgereist), und boardeten danach zu dritt noch voll Stoff, um den Tag noch gebührend auszunutzen. Um drei packten wir unsere Sachen, entdeckten, dass die Scheibenwaschanlage komplett eingefroren war, und nahmen Abschied vom Mekka Zauchensee, in dem wir zwar diesmal keinen Powder vorgefunden hatten, aber trotzdem drei sehr wertvolle Tage verbracht hatten.
In Windeseile und ohne Rücksicht auf Verkehrslimits erreichten wir um 7 Wien, wo letztendlich doch die Wisch-Waschanlage auftaute - rechtzeitig, bevor ich in die beheizte Garage fuhr...
Weitere Fotos zur Story könnt ihr euch hier ansehn!
Beste Grüße, und ein Frohes Neues Jahr!
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Los ging's am Sonntag um halb 7 morgens, als ich Wolfos aus dem Bett läutete, der erst um 4 in dasselbe gefallen war...Hansos war schon ungeduldig und rief mich bereits um 10 nach 6 an, wo wir blieben. Naja um 7 passierten wir dann letztendlich die Stadtgrenze Wiens, und während die beiden Jungs im Auto pennten, fuhr ich im Halbschlaf 4 Stunden nach Zauchensee. Kurz vor Mittag angekommen, holten wir uns einen Café und die Liftkarten, und zerrten mal 1h lang unsere Habseligkeiten, vor allem Fressalien und Gambrinus, auf die Taxerhütte, die entweder per pedes oder onboard erreichbar ist. Ich war schon zum dritten Mal dort, daher kannte ich den Weg gut - bei meinem ersten Besuch vor 2 Jahren waren Wolfos und ich im wunderbar dichten Nebel herumgeirrt, und kannten daher fast jeden Baum auf der Strecke.
Alfred und die anderen - insgesamt 17 Leut mit uns - trafen wir auch im Laufe des Tages. Leider war Zauchensee zu der Zeit nicht sonderlich mit Powder gesegnet, obwohl es am Vortag und am Sonntag Nachmittag schneite. Dafür waren die Pisten perfekt präpariert und aufgrund der geringen Besucherzahl (ein paar Nordländer und wir) super zu fahren. Trotzdem fuhr ich mit Alfred ein paarmal ins Gemüse, bis mein Board am nächsten Tag bei einer Auseinandersetzung mit einem Felsen einen Teil der Kante einbüßte. Dann entschied ich mich, brav auf den Pisten zu bleiben.
Die Abendgestaltung auf der Hütte verlief ganz nach unserem Geschmack: Chili essen, Bier trinken, Trinkspiele spielen bis zum Umfallen, Halbnackt in der Kälte stehen und den andern beim tschicken zuschaun, etc. etc. Manch einer soll sich den Abend gar nochmal durch den Kopf gehen lassen haben. Alles in allem waren wir wirklich von den Leuten, mit denen wir die Hütte teilten, begeistert.
Am Montag fuhren wir auf Teufel komm raus, da noch weniger Leute die Pisten bevölkerten, und wir von unserem Vortags-Chili ausreichend angetrieben wurden. Gegen Abend beschlossen Hansos, Wolfos und ich, mal was Besonderes zu machen. Wir schnappten uns die letzten drei Gambrinus, fuhren mit der letzten Gamskogelbahn zur Bergstation und kraxelten zum Gipfel des Gamskogel hinauf. Waren zwar nur 75hm, fühlten sich aber wie das 3fache an. Egal, nach 15min Schnauferei wurden wir mit einem unglaublichen Ausblick und einem dementsprechenden Adrenalinausstoß belohnt, die uns minutenlange Begeisterungsrufe und tiefe Erfurcht entlockten. Nachdem wir feierlich unser Gambrinus getrunken und die Ehrenzigarette geraucht hatten, verabschiedeten wir uns schweren Herzens von dem überwältigenden Ausblick. Es wurde dann rapide finster, und wir fuhren die letzte Abfahrt des Tages im Mondlicht. Das war natürlich die Krönung überhaupt.
Wieder auf der Hütte angekommen, warfen wir eine ordentliche Portfion Pasta und einige Bier ein. Nach dem Essen hielten wir eine unterhaltsame Witzestunde ab, den Rest des Abends verpennte ich dann leider fast zur gänze. Gegen zwei wachte ich kurz auf und entdeckte Wolfos und Hansos Wodka-Redbull-trinkend (!!!) in der Küche. Nachdem wir entdeckten, dass die Vortrinker noch ein paar Schluck Bier in den leergeglaubten Dosen gelassen hatten, leerten wir diese und gingen wieder in die Hapfn.
Am Dienstag spielten wir fast 2h lang Muli für den Rest der Partie (die Hälfte war schon Montag abgereist), und boardeten danach zu dritt noch voll Stoff, um den Tag noch gebührend auszunutzen. Um drei packten wir unsere Sachen, entdeckten, dass die Scheibenwaschanlage komplett eingefroren war, und nahmen Abschied vom Mekka Zauchensee, in dem wir zwar diesmal keinen Powder vorgefunden hatten, aber trotzdem drei sehr wertvolle Tage verbracht hatten.
In Windeseile und ohne Rücksicht auf Verkehrslimits erreichten wir um 7 Wien, wo letztendlich doch die Wisch-Waschanlage auftaute - rechtzeitig, bevor ich in die beheizte Garage fuhr...
Weitere Fotos zur Story könnt ihr euch hier ansehn!
Beste Grüße, und ein Frohes Neues Jahr!
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